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Frühlingsfahrt nach (Belgien) Leuven 25.-27.April

2008
Achtung die Abfahrt ist um 1 Stunde vorverlegt worden.


Allgemeines
Geschichte von Leuven

Leuven ist stolz auf seine Vergangenheit, sein Erbgut... aus gutem Grund. In und um Leuven gibt es soviel zu sehen, daß ein einziger Besuch viel zu kurz ist.

Bereits im 9. Jahrhundert wurde die Stadt erstmals erwähnt, aber trotz ihrer günstigen Lage an der Dyle entwickelte sie sich erst im 11. und 12. Jahrhundert zu einem blühenden Handelszentrum. In dieser Zeit erhielt der wichtigste Ort des Herzogtums Brabant seine erste Ringmauer, wurden verschiedene Kirchen, Klöster und Abteien gebaut.

Der Tuchhandel, eigentlich ein florierendes Gewerbe, erlebte im 14. Jahrhundert einen Niedergang, aber im 15. Jahrhundert brach eine Blütezeit an, die sich in der Gründung der Universität, dem Aufschwung verschiedener Industrien, der Anlage des Großen Marktes und dem Bau des gotischen Rathauses manifestierte.

Für die Gotik steht in Leuven das prächtige Rathaus, die Peterskirche und das „Letzte Abendmahl" von Dirk Bouts. Aus der gleichen Periode stammen auch die Tuchhalle, das Haus von 't Sestich und zahlreiche Kirchen, z. B. die Sankt Gertrudkirche mit ihrem wunderschönen Chorgestühl. Andere Stile sind in Leuven zwar weniger stark vertreten, aber mit dem Romanischen Tor, der Sankt Lambertuskirche und den Ruinen der ersten Ringmauer doch nicht zu übersehen.

Der Beginenhof aus dem 13. Jahrhundert mit seinem interessanten Wohnkomplex aus dem 17. Jahrhundert ist einmalig, und auch der Barock fehlt nicht in Leuven : die Sankt Michaelskirche, das Innere der Sankt Johann der Tauferkirche und die unvergleichlichen Stuckarbeiten in der Parkabtei. Wie auch das Arenbergschloss ist diese Abtei eine bunte Mischung verschiedener Baustile. Auch heute wird das Stadtbild von Leuven noch durch zahlreiche universitäre Lehranstalten aus dem 16. und 17. Jahrhundert geprägt, die größtenteils im 18. Jahrhundert verschönert und umgebaut worden sind.

Das stilvolle Kolleg Van Dale ist reine Renaissance. Das Falken-Kolleg, das Päpstliches Kolleg und das Arras Kolleg sind klassizistisch.

Im 18. Jahrhundert stimulierten der Bau der Straßen und des Kanals und auch die Bierbrauerei nicht nur den Handel, sondern auch den Bevölkerungszuwachs. Mit Leuven stand also alles zum Besten, aber leider wurde diesem glücklichen Leben mit der Regierung Josephs II. und dem Einfall der Franzosen ein Ende bereitet.

Für die Entwicklung von Leuven waren im 19. Jahrhundert vor allem der Bau des Bahnhofs und die Anlage der Bondgenotenlaan von Bedeutung.
Die wiederaufgenommenen Stile, unter anderem der Helleputte-Stil (Justus-Lipsius-Kolleg) und der Wiederaufbau von Leuven mit der Universitätsbibliothek haben das Stadtbild geprägt.

Im 20. Jahrhundert fügten die beiden Weltkriege Leuven schweren Schaden zu, der erst in den 60er Jahren vollständig behoben war. Und in der letzten Zeit hat sich Leuven zu einer zeitgemäßen, modern strukturierten Dienstleistungsstadt entwickelt – eine erneuerte Infrastruktur für eine moderne Stadt mit reicher Vergangenheit.

Seit dem 1. Januar 1995 ist Leuven die Hauptstadt des Flämischen-Brabants.

Die frühere Provinz Brabant wurde geteilt in Flämisch-Brabant, Wallonisch-Brabant und das Gebiet Brüssel-Hauptstadt.

Verkehrslage


Leuven liegt an de belebten Eisenbahnachse Oostende-Brussel-Leuven-Lüttig-Köln. Die häufigsten Zuganschlüsse verbinden Leuven mit Mechelen, Antwerpen, Brussel, Gent, Brugge, Oostende, Hasselt, Lüttig. Was den Autoverkehr betrifft, liegt Leuven an einem Knotenpunt zweier sehr wichtiger Schnellstraßen: E40 und E314. Leuven liegt auf 20 Minuten von Brussel National Airport.


Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt.
Alle Interessenten können sich anmelden.
Anmeldungen nimmt Paul Bosmans (Tel.: 62625 ) entgegen.

Preis pro Teilnehmer DZ. 165,00€ und für EZ. 200,00€
Fast alles ist inklisive.


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